Dr. Manuel Lorenz

Senior Associate

Jahrgang 1986

Rechtsanwalt seit 2016

Rechtsanwalt Dr. Lorenz studierte von 2006 bis 2011 Rechtswissenschaften an der Universität Trier mit dem Schwerpunktbereich Wirtschafts- und Steuerstrafrecht sowie Europäisches und Internationales Strafrecht. Nach dem Studium war er in der Zeit von 2011 bis 2013 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am strafrechtlichen Lehrstuhl von Professor Dr. Mark A. Zöller an der Universität Trier tätig. In dieser Zeit promovierte er zu dem Thema „Churning – Das Phänomen der kapitalmarkt- und börsenrechtlichen Spesenschinderei und die Sanktionierung im Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht“.

In der Zeit von 2013 bis 2015 absolvierte er das Referendariat mit strafrechtlichem Schwerpunkt im Oberlandesgerichtsbezirk Koblenz. Während des Referendariats war Rechtsanwalt Dr. Lorenz Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer ebenfalls auf Strafrecht spezialisierten Anwaltskanzlei in Köln, Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl von Professor Dr. Mark A. Zöller an der Universität zu Trier und auch für das Institut für Deutsches und Europäisches Strafprozessrecht und Polizeirecht der Universität Trier (ISP) tätig.

Er ist seit 2016 als Rechtsanwalt zugelassen und arbeitete zunächst in einer auf Wirtschafts- und Steuerstrafrecht spezialisierten Kanzlei in Wiesbaden. Seit 2019 ist Rechtsanwalt Dr. Lorenz in der Sozietät Knierim & Kollegen in Mainz tätig.

Dr. Lorenz ist seit 2017 Lehrbeauftragter der Universität Trier in dem Schwerpunktbereich Wirtschafts- und Steuerstrafrecht sowie Europäisches und Internationales Strafrecht. Darüber hinaus veröffentlicht er regelmäßig auf dem Gebiet des Umweltstrafrechts sowie zu Themen des allgemeinen (Wirtschafts-) Strafrechts. Seit 2019 ist Rechtsanwalt Dr. Lorenz ständiger Autor des C.H. Beck-Fachdienstes Strafrecht.

Dr. Lorenz verteidigt und berät Individualbeschuldigte sowie Unternehmen vor allem in Wirtschafts- und Steuerstrafsachen. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen in den Bereichen der Untreue, des Betrugs, der Insolvenz- und Bankrottdelikte sowie der Steuerhinterziehung und des Umweltstrafrechts.

Er ist Mitglied im Deutschen Anwaltverein (DAV), der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltsvereins, der Vereinigung Deutscher Strafverteidiger e.V., der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung e.V. (WisteV) und des Vereins zur Förderung des Instituts für Deutsches und Europäisches Strafprozessrecht und Polizeirecht der Universität Trier (ISP) e.V.

Im Folgenden findet sich eine Auswahl seiner Publikationen, für eine vollständige Darstellung siehe Publikationen.

  • Systematische Übersicht der Rechtsprechung zum Umweltstrafrecht, NStZ-RR 2019, 65 (gemeinsam mit Prof. Dr. Hecker)
  • Kleine Ursache, große Wirkung – 1. FiMaNoG eliminiert Strafbarkeit nach WpHG, HRRS 2016, 443 (gemeinsam mit Zierden)
  • Die Zulässigkeit der Vertraulichkeitszusage gegenüber Vertrauenspersonen und Informanten sowie deren Auswirkung auf das Strafverfahren, StraFo 2016, 316
  • Churning – Das Phänomen der kapitalmarkt- und börsenrechtlichen Spesenschinderei und die Sanktionierung im Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht, 2015
  • Anmerkung zu BGH, Beschluss vom 29.03.2012 – GSSt 2/11 (Strafbarkeit des niedergelassenen Vertragsarztes nach den Korruptionsdelikten des StGB), ZJS 2012, 712 (gemeinsam mit Dr. Ihwas)

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